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Ditte Menschenkind – Die Schätze meines Ichs

Dies ist die Geschichte von Ditte Menschenkind. Es ist meine Geschichte und ich möchte sie mit Euch teilen.

Mein Name ist ungewöhnlich, ich muss ihn meistens buchstabieren. Ich bin ein bisschen berühmt, aus vergangener Zeit. Ich war bekannt in der Sportszene und bin es noch. Ich liebe die Fanpost, die immer noch hereinflattert. Mein Name ist stark. Er bleibt im Gedächtnis, das Universum hat das so eingerichtet. Mein Name und ich, wir sind auf die Welt gekommen, um Spuren des Glücks zu hinterlassen. Jeden und alles zu berühren und zu teilen, was im Inneren ruht. Meine Mutter gab mir diesen Namen. Den Namen der Hauptfigur aus dem Roman: Ditte Menschenkind. Eine Frau, die gegen Konventionen rebellierte, sich dem Willen anderer unter ordnen musste, ohne dabei ihre Wahrheit und ihre Liebe zu den Menschen zu verlieren. Die trotz aller Widerstände ihre Wahrheit lebte. Eine starke Frau. Die sollte ich werden, dieser Name war für mich ausgesucht.

Meine sportliche Karriere habe ich hinter mir gelassen. Auch verdaut. Mit den Olympischen Spielen, die gerade liefen, flackerten Erinnerungen und Emotionen an meine drei Olympischen Spiele auf. Auf dem Treppchen stand ich viele Male, ganz am Boden war ich wahrscheinlich eben so oft. Meine Vergangenheit kann man googlen.

Ich möchte euch vom Jetzt erzählen. Vom wer ich bin. Vom wieso ich bin. Vom woher ich komme und wohin ich gehe. Von meinen Träumen, meiner Vision und dem Weg dort hin. Ich möchte Euch mitnehmen auf meine Reise zum Sinn meines Lebens, und hoffe Euch inspirieren zu könne Eure eigene Reise zu Eurer Bestimmung anzutreten. Zu einem Leben voller spontaner Freude und Glückseligkeit. Zu einer spannenden Suche nach Eurem innern Feuer. Zum Finden Eurer ganz persönlichen Wahrheit, Eurem Grund hier zu sein.

„Lebe die Suche“ – das ist mein Motto. Ich lebe diese Suche, seit meiner Teenager Zeit. Sie kommt aus dem Bauch heraus. Da ist dieses Gefühl… Es treibt mich. Die essentiellen Fragen des Lebens stellte ich mir, mehr oder weniger bewusst, schon früh.

Wer ist dieser Mensch dort im Spiegel? Was ist unter der Hülle, und was ist meine Aufgabe hier? Ich hatte keine Antworten, keine Ahnung von Philosophie oder Yoga. Also ging ich nach rechts und nach links, quer Feld ein und im Kreis. Oh ja im Kreis, ein paar Mal. Dem Bauchgefühl folgend, und manchmal dem Kopf. Dem Querkopf, dem Kopf anderer folgend schnur stracks in die Sackgasse. Komando zurück… Reset. Kopf aus Bauchgefühl an.

Ich war kein wildes Kind, ich war ein stilles Kind. Meine Mutter zog meine Schwester und mich ab meinem 10. Lebensjahr alleine groß, es gab nicht viele Regeln. Doch ihre stille Präsenz, ihre Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit und ihre ehrliche Enttäuschung und Sorge schafften es, dass ich irgendwie das Gespür entwickelte, was richtig und was falsch war. Ich konnte meiner Mutter einfach nicht das Leben schwer machen. So groß strahlte ihre Liebe in mich hinein. So warm, dass sie mein Herz berührte und mich ihre ganze Ehrlichkeit durchfloss, wie die universelle Liebe selbst. Aus diesem Punkt der klaren bedingungslosen Liebe, entstand der Raum, der es mir erlaubte aus der Leere zu Leben, mich selbst zu erfinden und mein Leben mit meinen eigenen Glaubensätzen zu füllen. Ich sage nicht, meine Mutter hatte nie Sorgen mit mir. Meine eigenen Glaubenssätze stellten sich nicht immer als die besten heraus. Jedoch brachten sie immer Bewegung. Eine Art ruhige Unruhe, den großen Drang mich selbst zu erfahren und meine Bestimmung zu finden. Bei allem was ich tat fragte ich mich: Ist das alles? Bin das ich?

Ich war eine erfolgreiche Sportlerin. War eigentlich zu groß für meine Sportart. Hätte ich das geglaubt, ich wäre wohl nie zum Erfolg gekommen. Es ist fast, als ob dieser Satz an mir abprallte, und jeder Stoß den ich von ihm bekam mich stärker in der Überzeugung machte, dass ich alles schaffen kann, wenn ich nur will. Das Feuer in mir schürte und auflodern ließ. Das ist mein stärkster Glaubenssatz. Ich kann alles erreichen, ich kann alles sein, ich kann alles schaffen, wenn ich das will und mein Bauch JA sagt. Bloß weil die Wissenschaft uns einredet, dass 179 cm zu groß für das Wasserspringen ist, muss das noch lange nicht wahr sein. Bloß, weil es im Osten üblich war, dass Kinder aus einer Sportart ausgeschlossen wurden, weil ihr Körper nicht den vorgegebenen Maßen entsprachen, gab es für mich keinen Grund das für wahr anzunehmen. Ich wurde vom Turnen ausgeschossen. Für nicht förderungswürdig gehalten. Ich werde zu groß, meinte die Wissenschaft. Hätte ich das geglaubt, ich wäre wohl nicht weiter gewachsen. Ich wurde erfolgreich, aus Trotz.

Für mich war und ist mein Erfolg, meine Olympia-Medaille und alle anderen Siege etwas ganz natürliches und das Ergebnis meiner Unerschrockenheit und Ignoranz kollektiven Gedankenguts gegenüber. Ich glaube mit all meiner Überzeugung, dass jeder, wenn er etwas mit Leidenschaft, Herz und Hingabe tut, alles erreichen kann und Erfolg in seiner Sache haben kann. Wenn du keinen Erfolg hast, ist es nicht deine Sache.

Es ist nichts besonderes Weltmeister zu sein. Es ist nichts besonderes, einen Oskar zu gewinnen. Es ist auch nichts besonderes, der wichtigste Sternekoch der Welt zu sein. Es ist etwas Besonderes seine Leidenschaft zu entdecken, ihr zu folgen, sich über Berge und durch Täler zu kämpfen, um seinen Traum zu erfüllen. Bei sich und der authentischen inneren Stimme zu bleiben, und sich von niemandem, von NIEMANDEM, seine Vision kaputt machen zu lassen.

Dieser Schatz ist meine Erleuchtung. Dieser Schatz liegt in meinem Bauch, bereichert mein Leben und führt mich. Dieser Schatz fängt an zu leuchten, sobald wir aufhören uns selbst zu belügen, uns hinter Ausreden zu verstecken, und uns UNSERER Wahrheit stellen. Mit voller Wucht kann uns diese Wahrheit treffen. Sie kann uns den Boden unter den Füßen wegreißen. Sie kann vernichtend sein. Wie konnte ich nur so lange in dieser Lüge leben? Und doch, wenn wir den Mut haben uns der Wahrheit zu stellen, werden wir neuen Boden betreten. Einen helleren, lebendigeren. Einen Boden mit solcher Substanz, dass sich Schlösser darauf errichten lassen, deren Türme bis hoch in den Himmel reichen. Ein Boden, der uns Heimat gibt. Innere Heimat. Eine Heimat in der die Suche DAS Leben wird. Nein, leicht ist das nicht immer. Aber es ist es wert. Ohne Zweifel.

Ich kann alles schaffen. Denn ich bin Ditte Menschenkind.

Wer bist du? Lasst uns kennen lernen. Schreib mir wer du bist und was dich inspiriert in die Kommentare

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ditte-post-signatureNamasté

ich bin Ditte, Freidenkerin, Querdenkerin, Neudenkerin.
Spirituell Reisende, Heilerin, Yogalehrerin, Life-Coach und Poetin. Ich gehe meinen Weg undogmatisch und frei, meinem Herzen und meiner Bestimmung folgend, meiner großen Vision entgegen.
Komm’ mit und lasse dich inspirieren. Ich zeige dir, wie du deinen Platz in dieser Welt finden kannst, und ein selbstbestimmtes, glückliches Leben aus der Mitte deines Herzens lebst.

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250 Kommentare

  1. Annika sagt:

    Liebe Ditte,

    im Zug, auf dem Rückweg aus Prag habe ich die Zeit gefunden in Ruhe deine Website zu genießen. Es ist dir gelungen den Leser mit auf deine, seine und die gemeinsame Reise zu nehmen bzw. ihn einzuladen . Wie du Yoga beschreibst, den Weg und dich, liest sich sehr angenehm und vor Allem
    authentisch. Gerade nach meiner Tour mit Andi und Mama hat mir vor Allem der Frust-Beitrag geholfen in mich zu gehen, zu horchen und locker zu lassen;) Halt das was man sich von einer Lehrerin wünscht.
    Ein paar Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen und deine Fusszeile stand einmal doppelt da…alles im Rahmen:)
    Ich hab mir die Seite auch nur auf dem Handy angeguckt, sobald ich am Laptop sitze checke ich das auch dort mal aus.
    Die Fotos von dir sind MEGA, du siehst so gut aus, vor Allem dunkle Farben (das dunkelblaue Hemd & das schwarze Yogaoutfit) finde ich sehr elegant, damenhaft, aber auch voll SEXY!
    Ich freue mich auf alles was noch kommt und bin endlos dankbar das wir uns kennen
    Bis dahin enjoy the Joyride und bis bald!

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